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Alternativer Schulsport

Bereits seit 2007 wird das Projekt alternativer Schulsport in Zusammenarbeit mit dem Sportcenter Ballkult den Schulen in Bietigheim-Bissingen angeboten. Die Möglichkeit, den Schulsport durch Einbindung alternativer Sportarten wie Fussball, Tennis, Badminton, Squash oder Spiel!Golf interessanter zu machen wird von derzeit 11 Schulen genutzt.

Unser Partner: Ballkult GbR

Auswertung und Projektbericht „Alternativer Schulsport“ 2015

Zahlen und Fakten:

Im Kalenderjahr 2015 wurden insgesamt 1.471,25 Punkte im Gesamtwert von 5.885 € von den Schulen im Ballkult eingelöst, diese setzen sich aus Teilen der Punkte des Schuljahres 2014/15 (Januar – Juli) und denen des Schuljahres 2015/16 (September – Dezember) zusammen. Von den insgesamt 1471,25 genutzten Einheiten wurden 1421,25 Punkte für die verschiedenen Sportarten und 50 Punkte für Trainerbuchungen in Anspruch genommen.

Zum neuen Schuljahr im September 2015 verloren wir die Waldschule Bissingen, für das Projekt „Alternativer Schulsport 2015/2016, ebenso wie im Vorjahr nahm die Grundschule Weimarer Weg nicht am Stiftungsprojekt teil.

Grundsätzlich wurden wieder alle Sportarten durch die Schulen genutzt. Es zeigt sich allerdings, dass die Sportarten Kickinside (490 Einheiten), Tennis (418 Einheiten) und Badminton (334 Einheiten) bei den Schulen am beliebtesten sind.

Im Jahr 2015 sind die Buchungen durch die Budgetkürzung gegenüber dem Jahr 2014 zurückgegangen. Zusätzlich stehen auch seit dem September 2015 weniger Buchungsmöglichkeiten zur Verfügung, da Schulklassen vom Beruflichen Schulzentrum Ihren regulären Sportunterricht wegen der Sporthallenbelegung im Ballkult abhalten.

In nachstehender Tabelle werden die verbrauchten Einheiten durch die Nutzung unterschiedlicher Sportarten im Vergleich zum Vorjahr dargestellt:

 

Preis € Preis Punkte Sportart Einheiten 2014 Einheiten 2015 Veränderung

In Prozent

Einheiten

Schuljahr 14/15

(Januar-Juli)

Einheiten Schuljahr 15/16

(Sep-Dez)

4 1 Tennis 739 418 -43,43% 230 188
4 1 Badminton 777 334 -57,01% 188 146
4 1 Squash 240 92 -61,66% 38 54
10 2,5 Kickinside 917 490 -46,56% 322,5 167,5
8 2 Beachsport 163 80 -50,92% 80 0
1 0,25 Spiel!Golf 40,75 7,25 -82,20% 3,5 3,75

 

Tabelle 1: Verbrauchte Einheiten pro Sportart.

Kalenderjahr 2014/2015 im Vergleich

Das dem Projekt zur Verfügung stehende Budget wird in ein Punktesystem übertragen und unter Berücksichtigung der Schulgröße bzw. Anzahl der Schüler auf die teilnehmenden Schulen, in Form eines Punktekontos verteilt.

Aufgrund der unterschiedlichen Schulgröße hat jede Schule ein unterschiedlich hohes Kontingent an Einheiten zur Verfügung gestellt bekommen. Auch im Schuljahr 2015/2016 wurde bei der Vergabe der Einheiten die Nutzungsintensität der Schulen im Vorschuljahr 2014/2015 mit berücksichtigt.

Für die meisten Schulen ist der Besuch im Ballkult ein fester Bestandteil des Sportunterrichts geworden. Das Projekt „Alternativer Schulsport“ bietet den Schülern die Möglichkeit den gewöhnlichen Schulalltag durch abwechslungsreiche sportliche Aktivität auszugleichen und ist für viele Schüler ein besonderes und intensives Erlebnis.

Für die Punktevergabe für das Schuljahr 2015/16 wurde ein Budget von 10.000 € festgelegt.

Problemfelder und Lösungen:

 Der Materialverlust (Schläger und Bälle) durch Nutzung der Schulen in den Jahren 2014/2015 war wieder spürbar. Durch das Aussetzen von Investitionen in Leihmaterial in den Jahren 2014/2015, wird darüber nachgedacht für 2016 weitere Investitionen in Ersatzmaterial, wie im Jahr 2013, zu tätigen. Weiterhin werden die Lehrer bei ihrer Buchung darauf hingewiesen, dass auf eine ordnungsgemäße Nutzung der Leihmaterialien zu achten ist.

Ein weiterhin anhaltendes Problem ist der enorme Reinigungsaufwand der Anlage, der einen hohen Kostenfaktor für das Ballkult darstellt. Jede Sportart wird auf unterschiedlichen Bodenbelägen gespielt. Die Tennis-, Squash- und Badmintonplätze dürfen nur mit hellen Sohlen bespielt werden. Leider kontrollieren die Lehrer nicht immer das Schuhwerk ihrer Schüler. Sobald mit Straßenschuhen oder Schuhen mit dunkler Sohle gespielt wird, entstehen auf den Plätzen Verschmutzungen, die einen hohen Reinigungsaufwand nach sich ziehen. Eine weitere Problematik die sich im Schuljahr 2013/14 ergab konnte auch 2015 stark verbessert werden. Es ist uns gelungen zusammen mit den Schulen und Lehrkräften den Lautstärkepegel, der wartenden Schüler im Check-In Bereich deutlich zu senken sodass weitere Sportler in der Anlage nicht gestört werden. Die Lehrkräfte und Schüler werden weiterhin durch Mitarbeiter auf eine ruhige Verhaltensweise hingewiesen.

Verbesserungsvorschläge:

Im Zuge der alljährlichen Auswertung des Umfrageblattes, das am Ende jedes Schuljahres an die teilnehmenden Schulen ausgehändigt wird, wurde wieder deutlich, dass weiterhin ein großes Interesse von den Schulen an unserem Fitnessbereich besteht. Gerade für Klassen in den Oberstufen in welchen Kraft- und Ausdauertraining auch Teil des Lehrplanes sind, wäre es eine Überlegung wert, in enger Zusammenarbeit mit der Stiftung und des Ballkults, den Schulen eine geeignete Option für funktionelles Fitnesstraining zu bieten.

Fazit:

Das Ballkult sieht das Projekt als ein innovatives und sinnvolles Angebot für die Schulen in Bietigheim-Bissingen an. Die meisten Probleme aus der Anfangszeit konnten bereits durch verschiedene Maßnahmen beseitigt werden. Die Resonanz der Lehrer und vor allem Schüler ist sehr positiv. Die Möglichkeit Trainer aus den verschiedenen Sportarten in Anspruch nehmen zu können wird sehr gelobt. Hier sind besonders die Sportarten Tennis und Squash betroffen, da diese von den Sportlehrern am wenigsten in Eigenregie unterrichtet werden können. Die anderen Sportarten – vor allem Badminton sind Teil des Lehrplans und somit auch von den Lehrern in Grundzügen vermittelbar. Für die Zukunft zeichnet sich ab, dass immer mehr Lehrer ASS ins Sportangebot aufnehmen möchten.

08.02.2016 Roland Bock, BA-Studenten Sportökonomie

Rolf Scheibe, Geschäftsführer Ballkult


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